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InviDas - Eigene Daten aus tragbaren Gesundheitstechnologien souverän verwalten

Smart Wearables wie Fitnesstracker zur Erfassung und Analyse von Gesundheitsdaten verbreiten sich zunehmend. Dabei werden sensible persönliche Daten verarbeitet. Gleichzeitig lesen und verstehen nur wenige Nutzer*innen die oft langen und komplizierten Datenschutzerklärungen ihrer Geräte. In der Folge bleibt ihnen oftmals unklar, auf welche Weise ihre Daten verarbeitet werden.

Der transdisziplinäre InviDas-Forschungsverbund, bestehend aus Gesellschaft für Informatik, Stiftung Digitale Chancen, Garmin Würzburg GmbH, RWTH Aachen, Universität Bremen und Otto-Friedrich-Universität Bamberg, hat zum Ziel, Nutzer*innen von Wearables einen besseren Einblick in ihre Datenprofile zu ermöglichen. Nutzer*innen sollen selbstbestimmt informierte Entscheidungen treffen können, wie sie ihre Geräte nutzen möchten.

In  einem virtuellen Dashboard werden wir Geräte und Anbieter vergleichbar machen und aufzeigen, welche Daten bei der Nutzung der Wearables mit wem und zu welchem Zweck ausgetauscht werden. Um die textuellen Datenschutzerklärungen verständlicher und transparenter zu machen, erforschen wir neue Formen der Datenvisualisierung und Gamification. Die Datenräume werden prototypisch umgesetzt, sodass Transfermöglichkeiten bestehen und die Lösung von weiteren Akteur*innen aufgegriffen werden kann. 

Das Projekt InviDas (=Interaktive, visuelle Datenräume zur souveränen, datenschutzrechtlichen Entscheidungsfindung; Laufzeit: 05/2020 bis 04/2023) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Forschungsprogramms „Technik zum Menschen bringen“ gefördert.

InviDas ist Teil des Digital Autonomy Hub

Das Kompetenzzentrum Digital Autonomy Hub koordiniert ein Netzwerk von Forschungsprojekten. Das gemeinsame Ziel ist es, die individuelle digitale Souveränität zu stärken und allen Menschen einen reflektierten und selbstbestimmten Umgang mit ihren Daten zu ermöglichen.